Armes Italien? Zwischen Ausbeutung und Fairem Handel


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Länderabend: Armes Italien? Zwischen Ausbeutung und Fairem Handel

Billiges Obst und Gemüse das ganze Jahr! Aber wer erntet die Tonnen an Lebensmitteln und unter welchen Bedingungen?
Wir schauen nach Italien. Tausende MigrantInnen und Geflüchtete arbeiten in der Landwirtschaft für Hungerlöhne, oft ohne Arbeitsverträge, in Baracken ohne fließendes Wasser und Strom,…
Gleichzeitig vollzieht sich 
ein Rechtsruck im Land, wachsen die Gegensätze zwischen Arm und Reich, Stadt und Land, Nord und Süd. Insbesondere für die Geflüchteten und ArbeitsmigrantInnen, aber auch für viele italienische ArbeiterInnen, ist das Leben dadurch noch schwieriger geworden. Hinzu kommt, dass vielerorts die Mafia mitmischt.

Es referieren:

Der italienische Migrationsexperte Giuseppe Spedicato berichtet über die Situation der Tagelöhner in der Landwirtschaft im italienischen Süden vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation. (Vortrag in italienischer Sprache mit Übersetzung)

Unter dem Namen „legal & lecker“ vertreibt das Fair-Handelszentrum Rheinland fair gehandelte und mafiafreie Produkte süditalienischer Kooperativen. Geschäftsführer Martin Klupsch stellt deren Arbeit vor und berichtet über die Perspektiven, die der Faire Handel vor Ort schafft.

Veranstaltungsort: Haus der evangelischen Kirche, Raum Erfurt (IV. OG), Kaiserstraße 37, Mainz