Die Steuerungsgruppe

Für den Aufbau von MentoringMainz hatte sich Anfang 2016 eine Arbeitsgruppe mit zehn Mitgliedern gegründet, die die Gründungsphase für ein Mentoring für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) übernommen hat.

Diese Gruppe – die Steuerungsgruppe – besteht momentan aus fünf Mitgliedern und pflegt den Kontakt zu den Mainzer Wohngruppen und dem Jugendamt. Die Mitglieder kümmern sich um das ehrenamtliche Engagement, sind Ansprechpartner für aktive und interessierte Mentor*innen und begleiten diese bei ihrem Weg ins Mentorat. 

Im Folgenden möchte sich die Steuerungsgruppe kurz persönlich vorstellen:

Prof. i.R. Dr. Franz Hamburger

Nach dem Schulbesuch bis zum Abitur 1966 habe ich in Heidelberg und Köln Soziologie, Pädagogik und Philosophie studiert. Das Magisterexamen habe ich 1972 abgelegt und war anschließend Assistent an der Universität Heidelberg. Promoviert habe ich 1975, ebenfalls in Heidelberg. Von 1978 bis 2011 bin ich Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Johannes Gutenberg – Universität Mainz gewesen. Ein Forschungsschwerpunkt war die Migration. Nach  einer Reihe von Engagements und Projekten bin ich heute Stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes Mainz e.V.

Als Mentor und Mitorganisator des Mentorennetzwerkes möchte ich meine Erfahrungen einbringen, Jugendliche in einer schwierigen Lage unterstützen, die anderen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen der Flüchtlingshilfe begleiten und ein Gegengewicht gegen den grassierenden Nationalismus und Rassismus bilden. Es kommt heute gerade auf ein politisches Verständnis der bürgerschaftlichen Tätigkeit an, die nicht einfach Gutes zu tun beabsichtigt, sondern für die humanen Grundlagen einer aus der menschenrechtlichen und sozialen Orientierung herausfallenden Politik und Gesellschaft sorgen muss.

Konkret kann ich meine Kenntnisse zur Universität einbringen und zur Sozialpädagogik, mein Wissen über Migration und Integration, meine Kontakte in der Ausländerarbeit und mein Interesse an Sport.

 

Prof. em. Dr. Ingwer Ebsen

Geboren 1943 in Kiel, Schleswig-Holstein;

Bis 2009 Prof. für Öffentliches Recht in Frankfurt am Main;
Auch mehrere Jahre Richter in der Sozialgerichtsbarkeit;
Seit März 2016 aktiv im Programm Mentoring Mainz.

 

 

 

Jill Carna

Studentin des MA-Studiengangs Romanistische Literatur- und Kulturwissenschaften an Goethe-Universität Frankfurt/Main

Seit 2014 ehrenamtlich in der Mainzer Flüchtlingshilfe aktiv; seit März 2016 Teil der Steuerungsgruppe des Mentoring Mainz.

 

Rosemi Waubert de Puiseau

Aufgewachsen in Rheinhessen – Abitur 1970 – Studium Diplompsychologie und Diplompädagogik in Mainz – Berufstätigkeit in Bildungssystem, zuletzt 17 Jahre im Schulpsychologischer Dienst des Landes Rheinland-Pfalz – 2 erwachsene Töchter.

Bei Mentoring Mainz möchte ich mich einerseits im Bereich schulische Förderung und  Gestaltung der Bildungswege einbringen, mir liegt jedoch auch eine gute Unterstützung und Begleitung der ehrenamtlich arbeitenden Mentorinnen und Mentoren am Herzen.

 

Elisabeth Döbbelin

Ich bin Diplompädagogin; verheiratet, habe eine Tochter und einen Enkel.

Seit 16 Jahren bin ich beim Kinderschutzbund Mainz beschäftigt. Seit dieser Zeit bin  ich für das Elterntelefon mit 14 ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater zuständig. Verantwortlich bin ich seit 2014 für das Ehrenamt beim Kinderschutzbund insgesamt. Seit 2015 betreue ich das Programm „Wunschgroßeltern/Wunschenkel“ und seit Mai 2016 das Programm MentoringMainz.

Durch meine langjährige Tätigkeit als Bildungsberaterin  verfüge ich über  eine gute Kenntnis unseres Bildungssystems, einen guten Überblick über Qualifizierungsangebote,  Weiterbildungsmöglichkeiten, Förderung von Weiterbildungen und den verschiedenen Angeboten im Bereich der Berufsfindung, Ausbildungsförderung. Sehe mich daher auch als Ansprechpartnerin für unsere Mentorinnen und Mentoren bei Fragen zur schulischen und beruflichen Bildung.

Begleitung und Betreuung von ehrenamtlich Tätigen ist mir ein großes Anliegen. Ehrenamtliche machen uns ein „Zeitgeschenk“.  In allen Wirkungsbereichen werden wir von ehrenamtlich Tätigen unterstützt, vielfältig und kompetent mit Herzblut und Überzeugung.

Danke für Ihr Engagement!