Archiv des Autors: MentoringMainz

Änderungen des Ausländerrechts

Änderungen des Ausländerrechts

Die neueren Änderungen des Ausländerrechts sind unüberschaubar. Deshalb hat das zuständige Ministerium selbst kurzgefasste Übersichten erstellt zu den Veränderungen für Gestattete und Geduldete beim Zugang zu Bildung und Ausbildung.

Eine zweite, ebenfalls zweiseitige Übersicht fasst die Veränderungen im Hinblick auf die Berufsausbildung zusammen.

Auch die Statistik kommt nicht zu kurz: 2018 sind etwa halb so viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Deutschland gekommen wir 2017. Im Jahr 2018 wurden 12.201 unbegleitete Minderjährige (vorläufig) Inobhut genommen. Im Jahr 2017 waren es noch 22.492 junge Menschen, in 2016 noch 44.935 junge Menschen. Bemerkenswert ist auch, dass der Anteil der weiblichen Jugendlichen auf 17% angestiegen ist (2017:12%).

Die jeweiligen Übersichten finden Sie hier zum Download: 

Zugang zu Ausbildung

Gestattete und Geduldete

Anteil unbegleiteter geflüchteter Mädchen gestiegen

Pressemitteilung: Geplante Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes

„Einordnung in deutsche Lebensverhältnisse“ als Einbürgerungsvoraussetzung 

Der Initiativausschuss für Migrationspolitik RLP hat eine Pressemitteilung anlässlich der geplanten Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes veröffentlicht (27. Juni 2019)

Die Pressemitteilung können Sie hier herunterladen

Pressemitteilung_Staatsangehörigkeitsrecht

 

Offener Brief an die Abgeordneten der Bundestagsfraktion der SPD

Offener Brief von PRO ASYL und den Landesflüchtlingsräten an die Abgeordneten der Bundestagsfraktion der SPD mit Bitte das sog. „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ im Bundestag abzulehnen

Den vollständigen Brief ist hier zum Download verfügbar:

Offener-Brief_PA-Flüchtlingsräte_Brief-an-SPD_Geordnete-Rückkehr-Gesetz_06.05.2019

Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge stark gesunken

Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge stark gesunken

Die Zahl der unbegleitet minderjährigen Flüchtlinge in der Europäischen Union ist 2018 um mehr als ein Drittel zurückgegangen. In Deutschland und Italien reduzierten sich die Registrierungen sogar um jeweils mehr als die Hälfte.

Die Zahl minderjähriger Flüchtlinge, die ohne Begleitung die EU erreichen, ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Wie das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte, wurden 2018 rund 19.700 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einem der EU-Staaten registriert. Das war ein Drittel weniger als 2017 (31.400). Die größte Zahl unbegleiteter Minderjähriger fand Zuflucht in Deutschland, Italien und Großbritannien.

In Deutschland und Italien reduzierten sich die Registrierungen sogar um jeweils mehr als die Hälfte. Deutschland nahm rund 4.100 unbegleitete Minderjährige auf (2017: rund 9.100), Italien rund 3.900 (2017: 10.000). In Großbritannien stieg die Zahl derweil auf 2.900 (2017: 2.200). Auch in Griechenland erhöhte sich die Zahl leicht auf 2.600 (2017: 2.500).

Die überwiegende Mehrzahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (86 Prozent) war männlich. Drei Viertel waren 16 oder 17 Jahre alt. 14- und 15-Jährige machten einen Anteil von 17 Prozent aus, unter 14-Jährige einen Anteil von 7 Prozent. Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen, die allein in die EU flüchteten, kamen aus Afghanistan, Eritrea, Pakistan, Syrien, Guinea oder aus dem Irak.

Höhepunkt im Jahr 2015

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden als besonders schutzbedürftig behandelt. In Deutschland kommen sie nach der Einreise beispielsweise in die Obhut der Jugendämter, die eine Familie oder Einrichtung für die Unterbringung suchen. Sie kommen nicht wie Erwachsene in Sammelunterkünfte.

Die Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge war seit 2013 gestiegen mit einem Höhepunkt im Jahr 2015: Damals kamen laut Eurostat 95.200 unbegleitete Minderjährige in die EU. Danach nahm die Zahl wieder ab. Die 19.700 Registrierungen im vergangenen Jahr liegen sogar wieder unterhalb des Niveaus von 2014 (23.100)

(epd/mig) 29.4.19

 

Deutschkurs B2 beim IBBO

Das Interkulturelle Bildungs- und Begegnungszentrum der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Oberstadt (IBBO) bietet einen Deutschkurs auf dem Niveau B2 an. Der Kurs beginnt am 15. April und ist kostenfrei. Das IBBO ist ein ausgewiesenes Zentrum für Sprachbildung und MentoringMainz arbeitet in verschiedenen Angeboten mit dem IBBO zusammen. Ausführlichere Informationen direkt bei IBBO oder hier.

Angebote der Verbraucherzentrale RLP

Geflüchtete sind in Deutschland mit vielen neuen Verbraucherfragen und Problemen konfrontiert.
Die Verbraucherzentrale bietet Informationsveranstaltungen für haupt- und ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer und Sprachmittler an. Darüber hinaus gibt es Angebote für Geflüchtete in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften, in Sprachkursen, in Bildungsmaßnahmen sowie in Wohngruppen.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie auf dem Flyer:

Unsere Angebote für Geflüchtete und Multiplikatoren.vzrlp

Wenn das Aufenthaltsrecht endet

Wenn das Aufenthaltsrecht endet: Abschiebung – Ausweisung – Dublin – Überstellung

Im ersten Halbjahr 2018 wurden ca. 12.300 Personen aus Deutschland abgeschoben, 5.700 zurückgewiesen und 1.100 zurückgeschoben. Ausweisung, Abschiebung, Überstellung, Zurückweisung, Zurückschiebung – was steckt hinter den Begriffen?

Der gesamte Text zum Download hier:

Abschiebung usw Begriffserklärungen